Seitenumblättergeräusche sind kleine Töne, die schnell unecht wirken, wenn die Papierstruktur, die Umblättergeschwindigkeit oder der Raumklang nicht zur Aufnahme passen. Verwenden Sie Eingaben, um anzugeben, woraus die Seite besteht, wie schnell sie sich bewegt und wie nah der Zuhörer ist, und wählen Sie dann eine Version mit dem richtigen Transienten und Ausklang für Ihren Schnittpunkt.
Papier und Einband benennen
Ein gebundener Roman, ein Hochglanzmagazin und ein Comic erzeugen unterschiedliche Reibung und Helligkeit. Die Benennung des Materials hilft dem Generator, die richtige Textur und den richtigen Hochglanzschimmer zu erzeugen.
- Verwenden Sie Begriffe wie Hardcover, Taschenbuch, Hochglanzmagazin oder dickes illustriertes Papier
- Fordern Sie Fasertextur für Bücher oder leichten Flatterklang für dünne Hochglanzseiten an
- Wenn es plastikig klingt, fordern Sie weniger Höhen und weniger Quietschen an
Umblättergeschwindigkeit und -intensität festlegen
Dieselbe visuelle Aktion kann sich falsch anfühlen, wenn der Transient zu spät einsetzt oder das Rascheln zu lang andauert. Geben Sie schnelle Umblätter, langsame Drehungen oder Mehrseiten-Riffeln ein, um zum Schnitt zu passen.
- Für schnelle Schnitte fordern Sie einen straffen Einsatz und kurzen Ausklang an
- Für Enthüllungen verwenden Sie einen etwas längeren Ausklang, damit der Moment zur Wirkung kommt
- Beim Riffeln fordern Sie wiederholte Mikro-Transienten statt eines großen Knalleffekts an
Abstand und Raumklang anpassen
Nahaufnahmen von Seitenumblättergeräuschen betonen Details und Fingergeräusche, während entfernte Umblättergeräusche mehr Raumgrundlage und weichere Transienten haben. Wählen Sie die Perspektive, die zur Kamera und Atmosphäre passt.
- Nahaufnahme: minimaler Raumklang, detaillierte Papierstruktur, enges Stereo
- Mittlere Aufnahme: subtile Reflexionen, kontrolliertes Rascheln, natürlicher Ausklang
- Weitwinkelaufnahme: weicherer Einsatz, hörbarer Raumgrundlage, längerer Ausklang
Clips wählen, die sauber schneiden
Das beste Seitenumblättergeräusch ist leicht zu platzieren: schneller Start, kein merkwürdiges Vorgeräusch und ein Ausklang, der den Dialog nicht überdeckt. Hören Sie mit laufendem Szenenaudiosignal ab, um die Maskierungsstärke zu beurteilen.
- Bevorzugen Sie saubere Einsatzkanten, damit der Transient mit dem visuellen Umblättern synchronisiert
- Vermeiden Sie harte Kratzeinsätze, die durch die Erzählung hindurchdringen
- Wenn das Ende abrupt wirkt, regenerieren Sie mit einem etwas längeren Ausklang